Sehr geehrte Einwohner unserer Ortsteile,
die Hälfte der schönen Zeit für unsere Schulkinder - die Sommerferien - ist verstrichen. Trotzdem möchte ich dankend auch im Namen des Gemeinderates nochmals ins vergangene Schuljahr schauen. Am 20. Juli standen unsere Kinder der Grundschule Neukirchen, Lehrer, Erzieher, einige Eltern wie auch ich sehr zufrieden an der großen Außentreppe des Schulhauses. Die kleine Verabschiedung der Kinder mit einem Programm des Chors in die Ferien brachte uns nochmals die Höhepunkte der erlebnisreichen Schuljahreswochen in Erinnerung. Das erste Schuljahr mit Ganztagsangeboten in der Grundschule war geschafft und das sehr erfolgreich. Das Zusammenspiel von Kinderbetreuung im Hort, Schulunterricht und freie Angebote am Nachmittag ist reibungslos gelaufen und wir hatten eine überwältigende Unterstützung von Eltern, Elterngremien und Schulförderverein für viele zusätzliche Höhepunkte. Mit diesem Konzept in unserer Grundschule sind wir auf dem richtigen Weg. Ich darf mich bei allen, die Unterstützung gaben oder im Räderwerk des täglichen Ablaufes mit dem Herzen dabei waren, nochmals bedanken. Zum Abschied erhielten unsere Kinder ein buntes Heftchen mit der Darstellung der Ganztagsangebote und dem Ablauf im neuen Schuljahr. Ich bin sicher, dass wir mit gleicher Qualität an der bereits sehr guten Leistung anknüpfen.
Endlich, so wird die Familie von Posern aus Hirschfeld in den letzten Tagen aufatmen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die veraltete und stinkende Kläranlage gleich neben ihrem Wohngebäude am Rittergut ist verschwunden. Unter der Erde befindet sich nur noch ein modernes Rückhaltebauwerk mit Messeinrichtung, was in den 1450 m langen neuen Überleitungskanal nach Deutschenbora einspeist. Mit dieser Investition von rund 420 TEUR konnte nun endlich das über 10 Jahre bestehende Abwasserbehandlungsproblem für Hirschfeld gelöst werden. Seit 18. Juli erfolgt die Behandlung aller Hirschfelder Abwässer mit in der Kläranlage Nossen. Wir bedanken uns beim Wasserzweckverband Freiberg für die Realisierung des Projektes, beim Freistaat Sachsen für die bereitgestellten Fördergelder aber auch vor allem bei der Stadt Nossen für die Bereitschaft der Aufnahme unserer Abwässer auf ihrer Kläranlage. Dieses gute Zusammenspiel wird, so hoffe ich, mittelfristig zur Stabilisierung und auch Verbesserung der Abwassergebühr führen. Die Grundstückseigentümer von Hirschfeld bitte ich nochmals sicher zu stellen, dass kein Fremdwasser wie aus Dachrinnen, Freiflächen, Quellen oder Brunnen ins zentrale Abwassersystem gelangt. Hierzu haben wir in Hirschfeld den Dorfbach, denn das Hirschfelder Abwassersystem ist nur für reines Abwasser ausgelegt und schließlich müssen wir jeden Kubikmeter, der in der Kläranlage Nossen abwassertechnisch behandelt wird, bezahlen. Bitte unterstützen Sie uns dabei. Wenn dazu fachlicher Rat benötigt wird, können Sie sich an den Wasserzweckverband Freiberg oder auch an uns als Gemeinde wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister
Bernd Hubricht
Uns erreichte ein Brief des Max-Planck-Institutes für Chemische Physik fester Stoffe Dresden von Herrn Prof. Dr. Juri Grin mit folgendem Inhalt:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hubricht!
Am Dienstag, den 17. Juli 2007 haben wir Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden mit 127 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Chile, China, Indien, Kamerun, Italien, Russland, Estland, Slowenien, Polen, der Ukraine, der Mongolei und der Türkei im Rahmen unseres diesjährigen Institutsausfluges einen erlebnisreichen und entspannenden Tag in Ihrer Gemeinde verbracht. Es war ein rundrum gelungener und in jeder Hinsicht beeindruckender Tag! Dabei haben unsere Mitarbeiter sich entlang der Grabentour sehr wohl gefühlt. Sie können sicher sein, dass der eine oder andere insbesondere der ausländischen Kollegen in Zukunft mit weiteren Gästen den Besuch an der Grabentour wiederholen wird und sich damit die Bekanntheit der Region steigern kann.
Schon im Zuge der Planung und Vorbereitung des Ausfluges haben wir das Engagement und die Begeisterungsfähigkeit und insbesondere die Freundlichkeit vieler Ihrer Bürger kennen- und schätzen gelernt. So wurde bereits die Vorbereitung leicht gemacht!
Wir begannen den Ausflug mit einer Besichtigung der Wünschmannmühle in Krummenhennersdorf und bedanken uns bei Herrn Klaus Bernhard vom Förderverein zur Erhaltung der Wünschmannmühle Krummenhennersdorf e.V. für seine überaus engagierten Führungen durch Mühle und Sägewerk.
Eine große Aufgabe hatten die Herren Haubold und Skokan vom Förderverein IV. Lichtloch des Rothschönberger Stolln e.V. übernommen. Mit beeindruckender Sachkenntnis und engagierten Vorträgen begleiteten sie die beiden Wandergruppen entlang der Grabentour. Zusätzlich ermöglichten sie uns nachmittags die Besichtigung des IV. Lichtloches und beantworteten mit großer Geduld alle Fragen zum Sächsischen Bergbau im Allgemeinen und der Grabentour und dem Rothschönberger Stolln im Besonderen.
Der Reinsberger Schützenverein 1791 e.V. mit Herrn Manfred Aurich und seinen Helfern und Helferinnen organisierte für uns in Ihrem Dörflichen Gemeinschaftszentrum mit viel Aufwand ein gelungenes Grillfest. Besonders beeindruckte uns die herzliche Gastfreundlichkeit, mit der auf alle unsere speziellen Wünsche eingegangen wurde.
Ich möchte mich im Namen aller unserer Mitarbeiter für alle Bemühungen und Anstrengungen, die Freundlichkeit und ausgestrahlte Zuversicht wie auch die Verlässlichkeit noch einmal persönlich ganz herzlich bei Ihnen und Ihren Bürgern und Bürgerinnen bedanken. Wir würden uns auch freuen, wenn Sie unseren Dank an alle Beteiligten in einer der nächsten Ausgabe des Amtsblattes Ihrer Gemeinde möglicherweise den Einwohnern Ihrer Gemeinde zur Kenntnis geben würden.
Wir wünschen Ihnen allen weiterhin viel Kraft und Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
gez. Prof. Dr. Juri Grin
Und weiter:
Mein persönlicher Dank geht an Frau Gesang, meinen ersten Kontakt zur Gemeinde Reinsberg. Bereits bei unserem ersten Telefonat überzeugte sie mich mit ihrer Begeisterung für die Grabentour und vermittelte mir alle wesentlichen Kontakte. Den ersten Funken haben alle anderen dann aufgenommen und er hat gezündet - Reinsberg hat mir die Organisation des Ausfluges leicht gemacht.
Auch meinen persönlichen herzlichen Dank dafür,
gez. Margot Pester
Sekretariat Prof. Grin
Öffentliche Sitzung
| Beschluss-Nr. IV/39/2007-46 |
| Der Gemeinderat bestätigt die vorliegende 2. Variante Projektstudie für die Baumaßnahme Umbau und Sanierung Feuerwehrgerätehaus Neukirchen. Die Planung ist auf der Grundlage der Variante 2 dieser Projektstudie weiterzuführen. |
| Beschluss-Nr. IV/39/2007-47 |
| Der Gemeinderat nimmt den Bericht zum Haushaltsvollzug per 31. Mai 2007 zur Kenntnis. |
| Beschluss-Nr. IV/39/2007-48 |
| 1. Der Gemeinderat der Gemeinde Reinsberg nimmt die Höhe
der durchschnittlichen Betriebskosten 2006 für die
Kindertageseinrichtungen der Gemeinde je Platz und Einrichtungsart sowie
den Aufwendungsersatz für Kindertagespflege zur Kenntnis. Die Bekanntmachung erfolgt im Amtsblatt Monat August 2007. 2. Der Gemeinderat beschließt: Die durch die Beitragssenkung ausfallenden Einnahmen in den Kindereinrichtungen von ca. 5.500,00 EUR im Jahr 2008 sind im Gemeindehaushalt entsprechend zu finanzieren. |
| Beschluss-Nr. IV/39/2007-49 |
| Der Gemeinderat bestätigt die Schlussabrechnung der Baumaßnahme Hauptstraße Neukirchen, Sanierung des Abschnittes zwischen Fasanenstraße und Ortsausgang unter Einbeziehung des Straßenzuges Fasanenstraße / Hirschfelder Straße mit Ausgaben in Höhe von 75.011,14 EUR und Einnahmen aus Fördermitteln in Höhe von 47.343,00 EUR. |
| Beschluss-Nr. IV/39/2007-50 |
| Der Gemeinderat bestätigt die Schlussabrechnung der Baumaßnahme Erneuerung der Hauptstraße im Ortsteil Neukirchen, 2. Bauabschnitt mit Ausgaben in Höhe von 301.071,50 EUR und Einnahmen aus Fördermitteln in Höhe von 219.888,11 EUR. |
| Beschluss-Nr. IV/39/2007-51 |
| Der Gemeinderat befürwortet die Einrichtung einer Bushaltestelle mit Wendemöglichkeit im Ortsteil Gotthelffriedrichsgrund am bisher genutzten Standort, wenn die Voraussetzung der investiven Förderung gegeben ist. |
Evangelische Kindereinrichtung Dittmannsdorf
Für 23 Kindergartenkinder geht in diesen Tagen die Zeit in der Evangelischen Kindereinrichtung zu Ende. Wir hoffen und wünschen, dass die Erinnerung an die Jahre in unserem Haus für viele Kinder etwas "Bleibendes" beinhalten. Wir wünschen unseren Einschülern und deren Familien alles Gute für die Zukunft.
Gleichzeitig verabschieden wir uns von Frau Heilmann und danken für die langjährige Zusammenarbeit im Elternrat, aber besonders für ihre aktive Unterstützung bei der Schaffung zusätzlicher kultureller Angebote für unsere Kinder.
Unser diesjähriges Zuckertütenfest stand ganz im Zeichen der Bergmänner und deren Traditionen in unserer Region.
Die Kinder lernten die Lieder der Bergleute, die schwere Arbeit im Bergwerk, die Fördertechniken und natürlich auch die wertvollen Erze und Gesteine kennen. Unsere Praktikantin Frl. Schubert hatte ganz viele "edle Steine" mitgebracht, welche die Kinder anfassen und bestaunen konnten. Anhand der Bergparade in "Kleinform" konnten wir uns ansehen, wie die Bergleute gekleidet waren und welche Arbeit sie im Bergwerk verrichteten. Einige Eltern hatten uns auch noch anderes Material bereitgestellt, wie z. B. eine Grubenlampe, mit der sich die Bergleute unter Tage orientieren mussten. Durch Nachstellen und Nachspielen bekamen die Kinder einen kleinen Einblick in das Leben und Arbeiten der Bergleute.
Zur großen Freude hatte uns Frau Illgen vom Tourismusverein im Klosterbezirk Altzella e.V. zu einer Wanderung auf den Spuren der Bergleute eingeladen.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es am Montag, dem 16.07.2007 vom Gymnasium in Nossen bis zum ehemaligen Huthaus immer an der Mulde entlang. Was es da alles zu entdecken gab, sogar in einen alten Stollen durften wir hineinsehen. Wie niedrig, nass und kalt es dort war, spürten die Kinder selbst einmal. Bei einer kurzen Rast erklärte uns Frau Illgen noch vieles über den Bergbau und über diese Region. Froh waren wir natürlich auch, als wir dann wieder zurück auf dem Heimweg waren und Frau Illgen uns noch auf ein Eis einlud. Vielen Dank für den schönen Vormittag!
Am Dienstag besuchten unsere Schulanfänger mit dem Schulbus die Grundschule Neukirchen. Dort nahmen sie an der ersten Unterrichtsstunde der "Noch-Erstklässler" teil und durften mit ihnen "Rechnen und Lesen". Sie waren stolz, schon etwas mitmachen zu können. Vielen Dank an Frau König für die interessante Unterrichtsstunde.
Danach ging es zur Familie Lehnhardt, die uns mit einem leckeren Frühstück erwartete. Von dort wurden die Kinder wieder von Eltern in die KiTa gebracht.
Am Mittwoch war es endlich soweit - Zuckertütenfest! Die Mittelgruppenkinder und unsere Jüngsten verabschiedeten nach einem gemeinsamen Frühstück die Großen mit einem kleinen Programm. Diese bedankten sich wiederum mit einem kleinen Geschenk. Den Vormittag verbrachten die Schulanfänger beim Kegeln und T-Shirt bemalen. Um die Mittagszeit lockte uns Grillduft in unseren Naturgarten, denn dort hatte Herr Schubert schon die Würstchen auf den Grill gelegt. Das war eine Überraschung. Zum Glück wurde das Wetter noch schön und wir konnten in unseren Zelten etwas ausruhen. Doch das kommende Ereignis war den Kindern anzumerken. Um 14:30 Uhr war es endlich soweit, alle Eltern der Schulanfänger hatten im Turnraum, der schön geschmückt war, Platz genommen. Nach einem gelungenen Programm konnten die Kinder mit ihren Eltern den Zuckertütenkuchen anschneiden und verzehren.
Allerdings gab es wilde Spekulationen um den Aufenthaltsort der Zuckertüten!
Um das Geheimnis zu lüften, fuhren wir gemeinsam zum IV. Lichtloch nach Reinsberg. Nach einer Zuckertütenschnipseljagd, die am IV. Lichtloch endete, war es endlich soweit. Zwei Bergmänner begrüßten uns in traditioneller Form mit "Glück auf" und in einem kühlen, tiefen Schacht sahen wir sie endlich glitzern. Strahlend nahm jeder der Schulanfänger seine Zuckertüte von den Bergmännern in Empfang.
Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die organisierten, bastelten, malten und diese Zeit für unsere Kinder unvergesslich machten.
Für unsere Schulanfänger einen guten Start in die Klasse 1 und viel Spaß beim Lernen.
"…und vergesst doch über allen Tun nicht unseren Kindergarten!"
Ein lautes vielstimmiges "Ja" erhielt unser Bürgermeister als Antwort am letzten Schultag auf seine Frage an die Kinder, ob ihnen das Jahr mit den Ganztagsangeboten denn gefallen habe. Aber nicht nur den Kindern hat es Spaß gemacht. Auch allen, die diese Form des Schulalltages ausgestalteten und die vielen Ideen mit Leben erfüllten.
Besonders positiv war dabei aber, dass nicht nur die Lehrer sich einbrachten, sondern eben auch Eltern und Bürger der Gemeinde.
Es wurde getöpfert, Holz bearbeitet, gebastelt, geflötet, Theater gespielt, gesungen und Sport getrieben. Das Beherrschen eines Computers wurde erlernt und das Wissen in Mathematik und Englisch trainiert. Ein logopädisches Angebot half Kindern mit Sprachschwierigkeiten. Stationen im Kirchenjahr konnten kennen gelernt werden und das Leben Albert Schweitzers. Mit der FFW Neukirchen wurden die Tätigkeiten eines Feuerwehrmannes geübt. Und wenn dann manches Kind das Bedürfnis hatte, konnte es bei Entspannungs- und Jogaübungen so richtig relaxen.
Vergessen sollen aber auch nicht unsere Erzieherinnen sein, die durch gewissenhafte Arbeit unsere schulischen Ziele unterstützten und für manches Kind tagsüber "Anlaufpunkt" waren, wobei sie ihre erzieherische Tätigkeit mit vielen tollen Ideen und Geschick gestalteten.
Nur zu verständlich, dass das allen Kindern gefallen hat. Und fest steht auch, dass nicht nur der Wissenszuwachs in diesem Jahr gesteigert werden konnte. So war es deshalb für unseren Bürgermeister wichtig zu wissen: Die Investitionen der Gemeinde in die Ausgestaltung unserer Schule haben sich gelohnt.
Allen, die dieses Schuljahr zu einem Erfolg werden ließen, sei hiermit nochmals gedankt.
M. Wendler
Schulleiterin
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