Wappen mit Schrift

Auszüge aus dem Amtsblatt der Gemeinde Reinsberg, Ausgabe vom 10.09.2007: 

Großer Heimattag in Reinsberg

Sehr geehrte Einwohner unserer Ortsteile,

in wenigen Tagen ist es soweit, das seit 15 Monaten in Vorbereitung stehende 2. Bobritzschtaltreffen lädt am kommenden Sonntag die Einwohner und Vereine der 14 anderen Bobritzschtalorte sowie viele Gäste zu einem tollen Heimattag nach Reinsberg ein.

2004 trafen sich zum ersten Mal die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Bobritzschtalanrainerkommunen in Reinsberg und verabredeten die Zusammenarbeit der 15 Bobritzschtalorte zur Pflege von Traditionen, des Brauchtums und des Zusammengehörigkeitsgefühls der Menschen im Bobritzschtal. Mit den Verantwortlichen für Fremdenverkehr aus den Gemeinden und der Stadt Frauenstein bildeten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister das Kuratorium „Bobritzschtaltreffen“.

Dank der Einladung von Kleinbobritzsch fand im letzten Jahr das 1. Bobritzschtaltreffen statt und durch die Bewerbung des Ortschaftsrates von Reinsberg für den 2. Heimattag erhielten die Reinsberger den Zuschlag vom Kuratorium für das vor uns liegende Fest.

In vielen Sitzungen haben die Reinsberger Vereine mit dem Ortschaftsrat und mit der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern aus Bieberstein, Burkersdorf, Gotthelffriedrichsgrund, Dittmannsdorf und Hirschfeld zielstrebig ein tolles Programm vorbereitet. Neben den Veranstaltungen mit vielen musikalischen Höhepunkten im Dörflichen Gemeinschaftszentrum und am IV. Lichtloch ist auch sportliche Betätigung möglich. Das „Radeln nach Reinsberg“ von Frauenstein oder von unterwegs an der Bobritzsch ist auch für unsere Radsportfreunde machbar, denn die Rückfahrt zum Ausgangsort der Radtour, wo vielleicht ihr PKW steht, wird gegen Abend mit dem Bus möglich. Am Bad und Campingplatz führen 12 Volleyballmannschaften ihr Turnier um den Bobritzschtalpokal durch und wer es etwas ruhiger, aber trotzdem Bewegung möchte, schließt sich ab 12:00 Uhr dem geführten Rundgang durch Reinsberg an. Für Gehbehinderte steht natürlich ein Kremser bereit. Natürlich führt der Rundgang an der Kunstausstellung in der „Alten Schmiede“ vorbei. Dort präsentieren die Grundschulen der Bobritzschtalregion ihre schönsten Bilder zum Thema „Mein Heimatort an der Bobritzsch“ und die Maler Karin Kempe aus Kleinbobritzsch sowie Gerolf Müller aus Niederbobritzsch präsentieren ihre Werke. Diese Ausstellung ist von 10:00 bis 17:30 Uhr für alle Gäste und Besucher geöffnet.

Der Höhepunkt wird 14:00 Uhr der große Festumzug der Bobritzschtalorte durch Reinsberg sein. Es werden sich sicher auch viele Gäste und Besucher von auswärts einstellen, was erhebliche Verkehrseinschränkungen nötig macht (Infos dazu unter Artikel „Verkehrseinschränkungen zum Bobritzschtaltreffen in Reinsberg“).

Zum Chortreffen ab 10:00 Uhr werden Sie 7 Chöre mit 170 Sängern 2 Stunden unterhalten und das in Reinsberg schon bekannte „Musikantenstädtchen“ wird mit Volksmusik und Unterhaltung gegen 16:00 Uhr ein weiterer musikalischer Höhepunkt. Freunde des Bergbaus können am IV. Lichtloch unsere Bergbaugeschichte hautnah kennen lernen oder auch dort ab 12:30 Uhr dem Konzert des Mittelsächsischen Blasorchesters Reinsberg/Marbach lauschen. Übrigens, wer in Ruhe auf den Festumzug warten möchte, hat dort den richtigen Platz. Für unsere Kinder gibt es am Vormittag ab 10:00 Uhr die Bastelstraße im Kinderzelt am DGZ. Dort werden für den Festumzug noch tolle Gegenstände zum Zuwinken gebastelt. 16:00 Uhr lädt dann Kasperle zum Kindertheater ins Kinderzelt. Wir hoffen auf viele Gäste zu unseren Veranstaltungen.

Die Vereine und Laienkünstler des Bobritzschtals bestreiten ihre Mitwirkung durchweg unentgeltlich, aber die Unkosten muss das Kuratorium tragen. Dank der Sponsoren ist es auch zum 2. Bobritzschtaltreffen ein Anliegen des Kuratoriums, alle Veranstaltungen ohne Eintritt oder Festplaketten anzubieten. Wer trotzdem zur finanziellen Absicherung beitragen möchte und dadurch den Grundstein für das 3. Bobritzschtaltreffen mit uns gemeinsam legt, kann die 2 Sparschweine, welche von der Grundschule Neukirchen gebastelt wurden, tüchtig mit füttern. Ich lade Sie also nochmals ein, den 2. Heimattag des Bobritzschtals in Reinsberg mit uns zu feiern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bürgermeister
Bernd Hubricht

   

Hort Neukirchen

Supertolle Ferien

Basteln, spielen, baden, wandern, im Wald spielen und Buden bauen - für jedes Kind war etwas dabei in den zwei ersten erlebnisreichen Ferienwochen, die viel zu schnell vergingen.

Der wunderschön gelegene Campingplatz in Reinsberg war, wie schon im vergangenen Jahr, unser Domizil. Damit auch alle Campingurlauber wussten, wer wir waren, gestalteten alle Kinder gleich am ersten Tag ein großes Stoffplakat. Dieses prangte dann 14 Tage (trotz Regenwetter) in voller Schönheit am alten Schützenhaus.

Nachdem wir uns „häuslich“ eingerichtet hatten, wurde der Wald von den Kindern erobert und blieb fest in Kindeshand. Mit Sägen bewaffnet bauten sich die Kinder Buden, wofür sie aber nur auf dem Waldboden liegende Äste und Zweige benutzten. Jeden Tag (auch bei Regenwetter) veränderten sie ihre Hütten; Langeweile kannten unsere Kinder nicht. Nach Lust und Laune konnten die Kinder Traumfänger, Ketten und Specksteinanhänger gestalten, wobei Letzteres der absolute Renner war.

Bedingt durch das unbeständige Wetter konnten wir leider nur zweimal baden gehen. Dafür gingen wir aber oft an die Bobritzsch (und probierten dort unsere Wasserräder mit Erfolg aus) und sammelten im Wald kleine Steine, Eicheln, Äste und Zapfen. Damit können die Kinder im Herbst tolle Sachen gestalten. Ein Ausflug zum Abenteuerspielplatz wurde ebenfalls unternommen. Ganz begeistert waren alle von der Führung mit Herrn Haubold. Mit großer Geduld erklärte er den Kindern Tiere, Pflanzen, Wissenswertes rund um die Bobritzsch und Reinsberg, sowie das IV. Lichtloch. Jetzt wissen die Kinder, wie hoch z. B. die Halsbrücker Esse ist, wo die älteste Eiche in Sachsen steht, dass sich am Abenteuerspielplatz das V. Lichtloch befindet und dass der Name Bobritzsch übersetzt „Biberfluss“ heißt.

Ganz aufgeregt erwarteten die Kinder auch in diesem Jahr wieder die Freie Presse, unsere Heimatzeitung. Der Reporterin berichteten sie mit Stolz, was sie schon alles erlebt und gebastelt hatten und dass für den folgenden Tag eine Schnipseljagd mit Schatzsuche geplant war.

Am nächsten Tag war es nun soweit, nach dem Frühstück marschierte die erste Gruppe zum „Spurenlegen“ los, während der „Suchtrupp“ noch Tischtennis oder Fußball spielte. Mit großem Eifer nahmen die „Sucher“ die Fährte auf. Doch plötzlich wurde die Spur kalt, sie hatten sich verlaufen. Nach einem Umweg fanden sie aber auf den richtigen Weg zurück und es ging zügig weiter. Unterwegs mussten Aufgaben gelöst werden. Wieder am Schützenhaus angekommen wurde ganz schnell der Schatz gesucht und „gehoben“, denn vom Grill duftete es lecker nach Bratwurst. Alle hatten einen Bärenhunger und verspeisten unseren selbst hergestellten Nudelsalat mit großem Appetit. Nach der Stärkung schauten die Kinder endlich nach, was denn wohl in dem großen Schatzsack war. Für jedes Kind gab es eine Vliestasche, in der sich noch eine kleine Überraschung befand.

So verging auch unser letzter Tag in Reinsberg wie im Flug und alle waren traurig, dass es der letzte Tag war. Dennoch freuen sich die Kinder auf die nächsten Sommerferien und hoffen auch wieder einen Teil ihrer Ferien in Reinsberg verbringen zu können.

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei Frau Kopp bedanken, dass sie uns das Schützenhaus für diese Tage zur Verfügung stellte. Ebenfalls ein Dankeschön an Herrn Haubold für seine gelungene Führung.

Die Erzieherinnen

  

Sachbeschädigungen, Vandalismus und Ruhestörung

Müssen wir uns das in unseren Ortsteilen weiter bieten lassen? – Ein klares nein. Die Störer, entweder aus unserer eigenen Bevölkerung oder von außerhalb, dürfen ganz einfach nicht das Gefühl haben, hier können sie sich alles erlauben. Ob Vandalismus auf unseren Wanderwegen, Sachbeschädigung und Zerstörung in Buswartehallen, von Ortsaufstellern, an Einrichtungen in den Ortsteilen, Partylärm oder Verkehrsgefährdungen auf unseren Ortsstraßen, dies sind alles Vergehen, die wir nicht tatenlos hinnehmen. Die Gemeinde bringt jede ihr bekannt gewordene Straftat oder Störung zur Anzeige. Verehrte Einwohner, helfen Sie uns dabei. Jeder Hinweis, der Täter ermitteln kann, beugt erneuten Vorkommnissen vor. Helfen Sie uns und ihrem Heimatort.

Hubricht
Bürgermeister

  

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Reinsberg, 09/2007