Sehr geehrte Einwohner unserer Ortsteile,
wie fast jedes Jahr beginnen in der Jahresmitte - für mich deutlich zu spät - die Straßenbaumaßnahmen in der Region. Warum so spät? Die Vorhabensträger dürfen nicht vor einer Bewilligung der Förderung mit den Maßnahmen beginnen, wenn sie diese nicht gefährden möchten. Unsere Gemeinde ist in den nächsten Monaten vielfach berührt, zum einen mit Baumaßnahmen und zum anderen mit der Duldung von Umleitungsstrecken. Beides wird unsere Orte belasten und wir sollten im Verhalten als Verkehrsteilnehmer dem Rechnung tragen.
Zunächst darf ich mit den Straßenbaumaßnahmen beginnen, die unsere Gemeinde berühren. Am 15. Juli 2010 startet mit der Bauanlaufberatung der grundhafte Ausbau der Fasanenstraße Neukirchen. Neben einer kompletten Erneuerung der Fahrbahn wird im Bereich der Teiche ein Straßenentwässerungssammler gebaut sowie im gesamten Bauabschnitt eine neue Straßenbeleuchtung installiert. Die Anwohner der Fasanenstraße haben sich zu einer Abwassergemeinschaft zusammengefunden und wollen die Bauphase nutzen, ihre Entwässerungsleitungen aus den Grundstücken gemeinsam zum Vorfluter zu führen. Ein kluger Schritt, der die ständigen Probleme der Grundstücksentwässerung auf der Fasanenstraße dauerhaft lösen wird. Wir freuen uns über diese Initiative, die dem Beispiel der Burkersdorfer folgt und eine gemeinsame sinnvolle Lösung gefunden wurde. Die Gemeinde wird hier nach ihren Möglichkeiten Unterstützung geben. Das Reitturnier vom 23. bis 25. Juli wird trotz Baumaßnahme nur geringe Einschränkungen erfahren. Die reibungslose An- und Abfahrt vom Turniergelände ist gesichert.
Mit Erleichterung hat die Gemeinde die Information des Landkreises entgegengenommen, dass der grundhafte Ausbau der Kreisstraße K 7794 zwischen Drehfeld bis Ortseingang Hirschfeld am 9. August 2010 beginnt. Neben der Straßenerneuerung, wobei die Doppelkurve am Ortsausgang Drehfeld beseitigt wird, sollen die Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs und die Straßenentwässerung erneuert werden. Dazu muss am Ortsausgang Hirschfeld ein Sedimentfang errichtet und der Ableitungssammler zur Straßenentwässerung in Hirschfeld teilweise erneuert werden. Wir rechnen damit, dass die Maßnahme bis Anfang Dezember andauert. Die Umleitung für Fernverkehr zur Autobahn wird über Siebenlehn geführt, die örtliche Umleitung für Hirschfeld in Richtung Freiberg über Neukirchen und Dittmannsdorf.
Seit 1. Juli 2010 laufen die Baumaßnahmen auf der B 101 zwischen Großschirma und Siebenlehn. Hier ist unsere Gemeinde durch die Duldung von Umleitungsführung berührt. So wird der Verkehr über die gesamte Bauzeit bis 1. Oktober von Freiberg nach Siebenlehn über Halsbrücke-Krummenhennersdorf-Dittmannsdorf-Reinsberg-Zollhaus geführt, die Gegenrichtung von Siebenlehn nach Freiberg über Zollhaus-Bieberstein-Burkersdorf-Teichhäuser-Halsbrücke. Damit soll starker Begegnungsverkehr von LKW’s auf den teilweise schmalen Straßen unterbunden werden. Hier kann man nur hoffen, dass die Ausschilderung eindeutig ist sowie die Navigationssysteme in den Fahrzeugen keine anderen Routenvorschläge machen.
Alle Anwohner in den benannten Straßenabschnitten sollten also vorsichtig sein und wo keine ausgebauten Gehwege vorhanden sind, auf die Verkehrssituation achten. Wir bitten hier besonders Eltern, ihre Kinder zu belehren und zur Vorsicht zu ermahnen. Die Gemeinde wird die Situation kritisch begleiten und mit den zuständigen Verkehrsbehörden den Kontakt pflegen. Schäden, die durch die Umleitungsstrecken an unseren Straßen entstehen sollten, müssen die Veranlasser der Umleitung nach Abschluss, aber auch während der Baumaßnahme beseitigen. Hoffen wir, dass alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll und mit der nötigen Vernunft den Zeitraum der Umleitungsführung meistern. Unabhängig davon freuen wir uns, dass in unserer Region in den letzten Jahren so viele Straßen erneuert wurden. Angesichts der Finanznöte bei den öffentlichen Haushalten bin ich besonders froh, dass alle geplanten Vorhaben in unserer Gemeinde für 2010 nun realisiert werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister
Bernd Hubricht
Schönstes Grundstück
Sehr geehrte Grundstückseigentümer und Familien,
auch in diesem Jahr wird unser Wettbewerb „Schönstes Grundstück“ in allen Ortschaften durchgeführt. Ich darf Sie hiermit aufrufen, in den nächsten Wochen liebevoll Ihre Grundstücke zu pflegen, damit Sie eine Chance von der Bewertungskommission erhalten.
Wie im Vorjahr soll auch diesmal pro Ortschaft ein Grundstück als Preisträger ermittelt werden, der dann im Rahmen einer kleinen Veranstaltung Urkunde und Auszeichnungsplakette überreicht bekommt. Die Bewertungsjury setzt sich jeweils in den Ortschaften aus dem Ortschaftsrat, den Gemeinderäten und fachlich hinzugezogenen Bürgern zusammen. Folgende Kriterien werden wieder Leitbild für die Bewertung sein:
1. Erhaltung
alter und bestehender Bausubstanz
2. Einordnung der Bebauung ins
Dorfbild (dorfbildprägend)
3. Anpassung von Neubauten zur
örtlichen Bebauung
4. Abstimmung von Gebäude und
Grundstück aufeinander
5. Bewertung der Einzäunung,
Einfriedung und Außenanlagen je nach Ortstypik
6. Vorhandensein störender
Elemente (wie Nebenanlagen)
7. Bewertung des jährlichen
Pflegeaufwandes in Verbindung mit Beständigkeit, Ordnung und
Sauberkeit am Grundstück
Die Bewertungsrundgänge der Jury erfolgen in der Zeit vom 1. bis 16. September 2010.
Wir freuen uns, wenn sich durch unseren Wettbewerb das Antlitz unserer Ortschaften auch weiter verbessert und viele fleißige Grundstücksbesitzer und ihre Familien mit der kleinen Auszeichnung ein symbolisches Dankeschön erhalten.
Mit freundlichen
Grüßen
auch im Namen der Ortsvorsteher/Innen
Bernd Hubricht
Bürgermeister
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