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  Aktuelle Informationen aus den Ortschaften der Gemeinde Reinsberg

Aktuelle Informationen und Termine: in der monatlichen Ausgabe des Amtsblattes der Gemeinde Reinsberg


Bieberstein Dittmannsdorf Hirschfeld Neukirchen Reinsberg
  

Ortschaft Bieberstein

Seniorenarbeit

Hallo liebe Seniorinnen und Senioren aus Bieberstein, Burkersdorf und Gotthelffriedrichsgrund,

die Oktoberveranstaltung mit Physiotherapeuten Herrn Brückner wurde gut von den Besuchern angenommen und regte zum Nachdenken an, um die Vitalität der älteren Bürger zu stärken. Dank dem Redner für die Aufforderung zum Mitmachen.

Im November haben wir keinen Treff.

Die Weihnachtsfeier findet am DONNERSTAG, dem 14.12.2017, 14 Uhr im FF-Vereinsgebäude statt. Dazu laden wir herzlich ein.

Mit herzlichen Grüßen

gez. Margret Küchenmeister

 

Ein Glockenjahr geht zu Ende

Für Bieberstein war es tatsächlich ein Glockenjahr, wenn auch mit einigen Problemen (missglückter erster Guss der großen Glocke, Verzögerung beim Bau des neuen Glockenstuhls). Letzteres hatte für uns den Vorteil, dass wir die feierliche Glockenweihe am 13. August doch noch mit erleben konnten, da wir am ursprünglichen Termin in Albanien waren.

Sensibilisiert durch die Bemühungen der Biebersteiner um neue Glocken in den letzten Jahren verfolge ich jetzt alles etwas eingehender, was mit Kirchenglocken zu tun hat. Obwohl nicht weit von unserem jetzigen Wohnort entfernt, haben wir nun endlich einmal das Glockenmuseum in Apolda besucht. Sowohl die Kulturgeschichte der Glocken von den Anfängen bis zur Gegenwart als auch die verschiedenen Technologien des Glockengusses sind dort sehr anschaulich dargestellt. In der alten Glockengießerstadt wurden ja auch unsere Ersatzglocken jeweils nach dem Ersten bzw. Zweiten Weltkrieg gegossen. Das Glockengießen wurde in Apolda allerdings 1988 eingestellt, so dass sich die Biebersteiner bei dem jüngsten Vorhaben nach einer neuen Realisierungsmöglichkeit umsehen mussten. Durch eine enge Zusammenarbeit der Glockengruppe Bieberstein mit dem gerade in dieser Zeit gegründeten Hilliger-Verein ist es - bekleidet durch eine tragfähige Finanzierung durch Spender und andere Finanzierungs-Unterstützer - gelungen, alle notwendigen Aktivitäten zu einem vollen Erfolg zu führen. So ganz nebenbei wurde dabei anhand des Gießerzeichens festgestellt, dass es sich bei der alten Biebersteiner Glocke von 1475 um eine echte Hilliger-Glocke handelt, gegossen von Nicol Hilliger, dem Zweiten aus einer berühmten, über 300-jährigen Freiberger Glockengießer-Dynastie. Die Biebersteiner Glocke gehört deshalb mit zu den ältesten, noch vorhandenen Hilliger-Glocken. In der Gemeinde Reinsberg gibt es noch eine Hilliger-Glocke in Dittmannsdorf von 1594 und eines der wenigen vollständigen Hilliger-Geläute mit drei Glocken in Neukirchen, gegossen 1482 bis 1493 von Oswald Hilliger, dem Sohn „unseres“ Nicol. Vermutlich war er bei seinem Vater auch schon am Guss unserer alten Glocke beteiligt. Die Neukirchener Glocken waren ja bekanntlich auch Vorbild für die neuen Biebersteiner Glocken. Eine weitere Hilliger-Glocke von 1518 befand sich nach dem zweiten Weltkrieg zeitweise ebenfalls in Dittmannsdorf, ist aber inzwischen dankenswerterweise wieder dem Glockengeläut der wiederaufgebauten Frauenkirche in Dresden zurückgeführt worden.

Von zwei weiteren interessanten Glockenbekanntschaften meinerseits in diesem Jahr möchte ich noch kurz berichten. In Apolda fand in diesem Jahr die Landesgartenschau Thüringens statt. In dem schön gestalteten Parkgelände wurde mit einem originalgetreuen Glockenmodell auf die lange Glockengießertradition der Stadt hingewiesen. Das Modell zeigt die größte Glocke des Kölner Doms, die St. Petersglocke, auch dicker Pitter genannt (Bild 1), die 1923 in Apolda nach dem Vorbild der Erfurter Gloriosa gegossen wurde und 24 Tonnen wiegt, also etwa das 30-fache unserer jetzigen großen Glocke. Bis 2016 war sie die größte am geraden Joch schwingende Glocke der Welt.

Die größte Glocke der Welt konnten wir vor kurzem in Moskau bewundern. Es ist die Zarenglocke, die im Kreml ausgestellt ist, aber nie geläutet hat (Bild 2). Sie wurde 1735 gegossen, wiegt ca. 200 Tonnen und ihr Schicksal weist eine gewisse Tragik auf. Zum Ausheben der schweren Glocke aus der Gießgrube wurde ein stabiles Holzgerüst gebaut, das bei einem Großbrand im Kreml mit erfasst wurde. Von dem Löschwasser bekam die aufgeheizte Glocke Risse. Beim späteren Herausheben sprang ein Stück der Glocke ab, wie man es noch heute sehen kann. Dieses relativ kleine Stück von der Riesenglocke ist übrigens noch etwas schwerer als die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt - die schon erwähnte Gloriosa im Erfurter Dom, die 1497 gegossen wurde und 11,45 Tonnen wiegt.

Mit der kurzen Vorstellung dieser großen Glocken soll unser neues Geläut in keinster Weise klein geredet werden. Besonders die Glockengruppe Bieberstein und der Hilliger-Verein Freiberg können mit Genugtuung auf das gelungene Werk zurückschauen und alle Biebersteiner können stolz auf ihr neues Geläut sein. Möge den neuen Glocken ein längeres Überleben beschieden sein als ihren Vorgängern in den letzten 100 Jahren.

Achim Berger

 

Ortschaft Dittmannsdorf

Termine

* Bücherei
mittwochs, 15:30 - 17:30 Uhr
im Haus des Gastes, Siedlungsstr. 4

 

Seniorenclub Dittmannsdorf

Unser Herbstfest war eine gelungene Veranstaltung. Im liebevoll herbstlich geschmückten Saal erlebten wir ein super Programm des Erzgebirgsduos „De Hutzenbossen“, das alle Gäste sehr begeisterte. Wir möchten uns heute bei Simona Buschmann und ihrem Team vom Landgasthof Dittmannsdorf für den sehr guten Service bedanken und bei Herrn Werner für seine tolle Musik. Aber ein großes Dankeschön sagen wir allen Gästen für ihr Kommen. So hat unser Herbstfest richtig Spaß gemacht.

Herzlichst möchten wir für den nächsten Treff am Mittwoch, den 15.11.2017 um 14.00 Uhr ins Haus des Gastes einladen. Der Vortrag zur Ersten Hilfe fällt aus, aber dafür basteln wir uns ein Adventsgesteck unter fachlicher Anleitung. Bitte einen Teller und Schere mitbringen.

Erinnerung!Am Dienstag, den 05.12.2017 fahren wir mit Vogts Reisen ins weihnachtliche Erzgebirge nach Deutscheinsiedel. Abfahrtszeit ist 10:00 Uhr von den öffentlichen Haltestellen in Dittmannsdorf.

Das Jahr geht zu Ende und so laden wir alle Seniorinnen und Senioren aus Dittmannsdorf zu unserer Weihnachtsfeier am Freitag, den 08.12.2017 um 14.00 Uhr in den Landgasthof Dittmannsdorf recht herzlich ein.

Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr.Euer Organisationsteam und Hannelore Melzer.

 

Ortschaft Neukirchen

Liebe Einwohner von Neukirchen und Steinbach,

der Ortschaftsrat Neukirchen/ Steinbach möchte sich noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mitgewirkt haben, z. B. beim Streichen von Geländern, Pflanzen und Gestalten von Außenanlagen. Ein großes Dankeschön auch den Reitvereinen, der Familie Uhlig, Familie Kopp und Familie Motzkus, dem Hortteam mit den Cayonspielern, den Senioren, der Gemeinde und allen, die uns unterstützt haben.

Falk Lucius
Ortsvorsteher

 

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates

am 28.11.2017, 19:30 Uhr im Ortschaftszentrum Neukirchen, Vereinsraum

Tagesordnung:
Öffentlich:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
3. Bekanntgabe der Tagesordnung
4. Einwohnerfragestunde
5. Stollenverkostung in FW
6. Rückblick auf das Jahr 2017, Vorschau auf das Jahr 2018
7. Sonstiges

Nichtöffentlicher Teil

Zum öffentlichen Teil sind alle Bürger der Ortschaft Neukirchen und Steinbach ganz herzlich eingeladen.

gez. Lucius
Ortsvorsteher

 

Termine

* Bücherei
mittwochs, 16:00 - 18:00 Uhr, im Vereinshaus Neukirchen, Mörnerstr. 65

 

Seniorengruppe Neukirchen/Steinbach

Einladung

Liebe Senioren,

ein besonderes Dankeschön gilt noch einmal Herrn Falk Lucius, der im Oktober noch einmal die Präsentation für unsere Bewerbung vorführte und den Film, der viele bekannte Personen aus dem Ort der 60-er Jahre zeigte.

Einladen möchten wir Sie in diesem Jahr letztmalig im November: am Montag, den 27. November 2017 zu unserer Seniorenweihnachtsfeier, zu der alle Senioren der Ortschaft Neukirchen/ Steinbach kommen können.

Beginnen wollen wir um 14:00 Uhr mit dem traditionellen Kaffeetrinken mit Stollen. Im Anschluss wird das Programm mit den "Silberland-Glocken" sein. Beenden werden wir die Weihnachtsfeier mit einem kleinen Imbiss. Wir freuen uns besonders, Sie alle begrüßen zu dürfen. Eingeladen haben wir auch unseren Bürgermeister, Herrn Hubricht.

Auf die ersten Termine im Jahr 2018 möchten wir an dieser Stelle schon für Ihre persönliche Planung aufmerksam machen: Mittwoch, 17. Januar 2018 und Mittwoch, 14. Februar 2018.

Ein Dankeschön gilt an dieser Stelle noch einmal meinen Mitstreiterinnen: Frau Mauruschat, Frau Köbe, Frau Schiller und Frau Fritzsche sowie Frau Jaekel für ihr Kommen zu uns nach Neukirchen.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute und viel Gesundheit für das kommende Jahr 2018.

Elke Bruder

 

Einladung zur "Weinplauderei"

Wir möchten wieder alle Weinfreunde nach Neukirchen einladen. Am Samstag, 18.11.2017, beginnend 19:30 Uhr haben wir wieder unseren Ulrich Hahn aus Gundersheim/ Rheinhessen vom [hahn]hof bei uns in Neukirchen bei der FFW zu Gast. Um einen Unkostenbeitrag von 5,00 € wird an diesem Abend gebeten (um Käse, Brot, Schmalz, Wasser und natürlich auch den am Abend getrunkenen Wein zu bezahlen).

Bitte melden Sie sich telefonisch an: Elke Bruder unter 64 40 oder Fam. Erbe unter 8 73 38. Herr Hahn wird in der Woche mit dem Weinmobil unterwegs sein und seine Tour Berlin, Brandenburg, Sachsen u. Sachsen-Anhalt, die für die 38. KW vorgesehen war, nachholen. Aufgrund eines Hagelschauers musste der [hahn]hof eher mit der Weinlese beginnen und war bereits in diesem Jahr zu dem Zeitpunkt mit der Lese fertig, wo in anderen Jahren mit der Weinlese begonnen wurde. Dadurch konnten die Touren nicht planmäßig stattfinden.

Es freuen sich die Neukirchner Weinfreunde auf diesen Abend.

 

Zeitgeschichtliches aus Neukirchen und Steinbach

Zweischneidige Axt aus Hornblendschiefer

Ohne gutes Werkzeug lässt es sich gewöhnlich schlecht arbeiten. Das weiß jeder Handwerker. Noch schlechter als schlechtes Werkzeug ist es wohl, überhaupt kein Werkzeug zu besitzen. Und noch dazu wenn man nicht mal weiß, dass bestimmte Arbeiten viel effektiver erledigt werden könnten. Das Ganze auch nur deshalb, weil dieses Teil noch gar nicht erfunden wurde. 1936 fand man auf Neukirchner Flur eine Steinaxt aus der Jungsteinzeit ca. 8000 v.Chr. (fachsprachlich das Neolithikum).

Das ist eine Epoche der Menschheitsgeschichte, deren Beginn wir in Mittel- und Westeuropa mit dem Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zu sesshaften Bauern mit domestizierten Tieren und Pflanzen definieren. Nun wird auch klar, weshalb neue Werkzeuge erfunden werden mussten. Bearbeitete Steine wurden bereits seit tausenden von Jahren für verschiedene Arbeiten benutzt. Aber auch hier gilt, es kommt an, wofür man sie benötigt. Um Löffel, Schüsseln oder Pfeile herzustellen, benötigt man nicht gleich einen ganzen Baum. Möchte man aber ein Haus errichten, können es dann doch paar Bäume mehr sein. Daher hatte man unseren Stein noch durchbohrt, sowie mit einem Stiel versehen und fertig ist eine Steinaxt. Diese Werkzeuge sind typisch für das Neolithikum, brauchte man es doch zum Roden, um Baumaterial zu beschaffen, Brennholz zu schlagen und allfälligen Feinden über den Kopf zu hauen.

Wenn wir den letzten Punkt mal weg denken, dann hat sich bis heute diese Grundidee einer Axt gehalten. Mit ihr konnte der Mensch ein anderes wichtiges Rohmaterial erobern: Holz. Es war ebenfalls in großen Mengen vorhanden. In einem Auszug der Akte Neukirchen 36250 NVI des Landesamtes für Archäologie

Dresden, geht Folgendes hervor:

Vor Jahren fand Bauer Gustav Müller, heute Skade, in seiner Sandgrube die beigefügte Steinaxt. Sie kam dann in die Hände von Lutze aus Neukirchen, der sie an Kantor Werner in Tanneberg weiter gab. Dieser überbrachte sie der Wilsdruffer Heimatsammlung. Fundortangabe nach Bauer Bartsch aus Röhrsdorf, der ehemalige Nachbar Müllers.

Wilsdruff, 13.12.1936

Fundort Neukirchen. Einzelfund.

Fundstelle: Östlich der Straße Neukirchen-Tanneberg; etwa 350 m NNO Höhe 323 und ebensoweit SSO Höhe 315

Plump, in der Aufsicht dick linsenförmige Axt. Die ursprünglich und wohl absichtlich stumpfen Schneiden, leicht gebogen und etwas beschädigt. Oberseite flach, Unterseite längs leicht gewölbt.

Beide mit unscharfen und stellenweise gänzlich verwischten Kanten gegen die Breitseiten abgerundet. Werkstückfehler nur wenig bzw. gar nicht ausgeglichen.

Querschnitt unregelmäßig trapezförmig. Schaftloch schwach konisch, ursprünglich anscheinend von beiden Seiten gebohrt mit Ausgleichsbohrung von einer Seite. Oberfläche glatt, matt im Schaftloch schwach glänzend, schmutzig olivgrün.

Länge: 9,68. Schneidenbreiten: 3,34 und 2,9. Größte Höhe: 4,35. Größte Dicke: 4,73.

Schaftlochdurchmesser: 2,16 oben, 2,66 unten.

Unsere Axt befindet sich mit sehr vielen weiteren Raritäten aus der Geschichte unserer näheren Umgebung im Heimatmuseum Wilsdruff. Beim Besuch des Museums war ich von der großen Auswahl und den liebevoll hergerichteten und angeordneten Ausstellungsstücken sehr überrascht. Vielleicht kann ich ja mit diesen Zeilen den Einen oder Anderen bei aufkommender langen Weile eine Idee mit auf den Weg geben? Denn wie meinte schon Goethe so schön, die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.

Euer Ortschronist
Rico Dienel


Ortschaft Reinsberg

Seniorenverein Reinsberg i.L.

Liebe Senioren und Chormitglieder,

wir möchten uns für den Vortrag von Herrn Jens Ulbrich über seine Reise durch Argentinien recht herzlich bedanken. Mit seinen Ausführungen und dem reichlichen Bildmaterial hat er alle Beteiligten in seinen Bann gezogen. Schade, dass in unseren besten Jahren solche Reisen tabu waren.

Unsere nächste Seniorenveranstaltung findet am Mittwoch, dem 15.11.2017, 14:30 Uhr im Ratssaal der Gemeindeverwaltung Reinsberg statt. Der Kinderchor der Grundschule zur Grabentour Neukirchen wird unseren Nachmittag gestalten. Alle Rentner, Chormitglieder und Interessierte sind herzlichst eingeladen. Unser Organisationsteam wird versuchen, den Ratssaal entsprechend der Jahreszeit herzurichten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Organisationsteam


  

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Reinsberg, 11/2017