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Ortsteil Dittmannsdorf

Schöne Altbauten und Eigenheime, sowie eine Kirche aus dem Jahre 1594 schmücken diesen Ortsteil. Gepflegte Parkanlagen laden zur Erholung und Entspannung ein. Wanderwege nach Neukirchen und Mohorn führen durch eine landschaftlich schöne Gegend. Für Gäste kann eine Kremserfahrt zu einem besonderen Erlebnis werden. Der Ortsteil stellt das Zentrum sportlicher Betätigung der Gemeinde dar.
Besonders gepflegt werden die Disziplinen Tennis, Billard und Fußball.

Blick zur Dittmannsdorfer Kirche

 

Der Ort wurde vermutlich einige Jahre nach Reinsberg in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts von fränkischen Bauern gegründet. Er hat ursprünglich Dittmarsdorf geheißen, nach einem fränkischen Dittmar. Die Gemeinde wird erstmals 1340 urkundlich erwähnt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts blieb Dittmannsdorf ein reines Bauerndorf, das ab 1411 zu den Besitzungen der Reinsberger Herrengeschlechter gehörte. Dittmannsdorf besitzt deshalb keinen ehemaligen Herrschaftssitz.

 

Alte Schule und Kirche Dittmannsdorf

 

Der Bau der Kirche durch die Dittmannsdorfer erfolgte 1594. Ab 1866 gab es zwischen der Pfarre Dittmannsdorf und dem Arzthaus in Reinsberg eine funktelegrafische Verbindung. Die Brüder August Kruspe, er war von 1864 bis 1896 Pfarrer in Dittmannsdorf und Dr. Kruspe, er war Arzt in Reinsberg, konnten so auf kürzestem Weg miteinander in Verbindung treten.

Im Jahr 1899 wurde der Kleinbahnknotenpunkt Oberdittmannsdorf in Betrieb genommen. Damit war Dittmannsdorf mit Nossen und Freital verbunden und an das allgemeine Einsenbahnnetz angeschlossen. Ab 1925 war Dittmannsdorf Trennungsbahnhof und hatte einen verkürzten Anschluss an die Strecke Dresden-Chemnitz über Klingenberg, und von dort zugleich den Anschluss an die Kleinbahn nach Frauenstein, die schon 1898 in Betrieb genommen worden war. Der Güterverkehr übertraf den Personenverkehr bei weitem. 1972 wurde der Kleinbahnbetrieb eingestellt. Teile der Strecke wurden nach 1990 zu einem beliebten Wanderweg ausgebaut.

 

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Reinsberg, 07/2000